Für Energieversorger und Großverbraucher

Strom für morgen mit Sicherheit einkaufen.Weniger zahlen für Prognosefehler.

Wissen, wie hoch der Bedarf von morgen ist, bevor der Markt mittags schließt, und wie sicher die Prognose ist. Kostenlose Open-Source-Prognosesoftware, für Sie eingerichtet von den sktime-Entwicklern.

Kostenloses 60-Minuten-Gespräch buchen

Unverbindlich. Wir schauen gemeinsam auf Ihre Zahlen.

Beispielprognose

Wie viel Strom sollten wir für morgen einkaufen?

Handelsschluss 12 Uhr630Spitze am Vormittag4.7 MWStandortlast in MW0h12h0h12h24hHeuteMorgen
Bisherige Lastsktime-PrognoseWahrscheinliche Spanne
sktime prognostiziert
Etwa 4,7 MW morgen um 11 Uhr, am wahrscheinlichsten zwischen 4,3 und 5,1 MW
Sie entscheiden
Kaufen Sie vor 12 Uhr für 4,7 MW ein und halten Sie eine kleine Reserve für die obere Spanne bereit.
Illustratives Beispiel auf Basis echter Zählerdaten eines Industriestandorts, skaliert. Die Prognose ist ein einfaches Profilmodell. Die Entscheidungen bleiben bei Ihrem Team. Daten: Trindade, UCI ElectricityLoadDiagrams, CC BY 4.0

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Wo Energieeinkäufer Geld verlieren und wo sktime hilft.

In Deutschland schließt der Day-Ahead-Markt für morgen heute um 12 Uhr. Für jede Kilowattstunde, die Sie falsch eingeschätzt haben, kaufen oder verkaufen Sie dann kurzfristig nach, oder sie wird zum Ausgleichsenergiepreis abgerechnet. Dieser Preis schwankt stark. Das zeigt sich an fünf Stellen: (Narajewski, Energies, 2022)

Day-Ahead-Einkauf

Der Markt schließt mittags. Ihre beste Schätzung für morgen ist die Last der Vorwoche.

Die Vorwoche kennt weder das Wetter noch Feiertage oder Änderungen in der Produktion. sktime prognostiziert den Bedarf für jede Stunde von morgen, damit Sie einkaufen, was Sie wirklich brauchen.

Ausgleichsenergie

Sie lagen um ein paar Prozent daneben. Die Rechnung kommt trotzdem.

Jede Abweichung von Ihrem Fahrplan wird nachträglich zum Ausgleichsenergiepreis abgerechnet, der von einer Viertelstunde zur nächsten stark schwanken kann. sktime prognostiziert pro Viertelstunde und zeigt die wahrscheinliche Spanne, damit Sie sehen, wo das Risiko liegt.

Leistungspreise

Bei vielen Großverbrauchern bestimmt eine einzige Viertelstunde den Leistungspreis für das ganze Jahr.

Großverbraucher zahlen einen Teil der Netzentgelte in der Regel nach ihrer höchsten Last im Jahr. Eine Prognose, die eine Spitze einen Tag früher meldet, gibt Ihrem Team Zeit, Last zu verschieben oder abzuschalten.

Wetter und Feiertage

Die erste Hitzewelle treibt den Bedarf hoch. Ein Brückentag drückt ihn runter.

Der Bedarf reagiert auf Temperatur, Feiertage und die Tage drumherum. sktime lernt diese Muster aus Ihrer Historie und bezieht Wetterprognosen ein, damit ungewöhnliche Tage weniger überraschen.

Veränderte Last

Neue Wärmepumpen, Ladepunkte oder eine neue Produktionslinie verändern Ihre Lastkurve.

Die Daten vom letzten Jahr zeigen diese Veränderungen noch nicht. sktime vergleicht viele Verfahren auf Ihren jüngsten Daten, damit die Prognose mit Ihrer tatsächlichen Last Schritt hält.

Für wen es ist

Zwei Arten von Energieeinkäufern, ein Prognoseproblem.

Energieversorger und Bilanzkreisverantwortliche

Sie gleichen den Bedarf vieler Kunden aus.

Eine bessere Prognose für das ganze Portfolio bedeutet weniger Ausgleichsenergie und weniger kurzfristige Geschäfte. Sie sehen die wahrscheinliche Spanne für jede Stunde von morgen, bevor der Markt schließt.

Große Stromverbraucher

Sie kaufen Strom für Werke, Standorte oder Flotten.

Eine Prognose pro Standort zeigt den Bedarf von morgen und seine Spitze vor der Frist. Ihr Energieteam kauft näher an dem ein, was der Standort braucht, und erkennt teure Spitzen früh.

Was die Zahlen sagen

Was moderne Prognosen in der Energiewirtschaft leisten.

Studien und Praxisberichte zeigen, was Prognosen auf Basis von maschinellem Lernen beim Energiebedarf erreichen. sktime bietet viele Verfahren des maschinellen Lernens in einem Open-Source-Werkzeugkasten, damit Sie sie nutzen können, ohne alles selbst zu bauen.

40 %

kleinere Prognosefehler im Bilanzkreis eines Netzbetreibers

In einem Testbetrieb senkte das Fraunhofer IOSB nach eigenen Angaben den durchschnittlichen Day-Ahead-Fehler der viertelstündigen Bilanzkreisprognose beim regionalen Netzbetreiber Albwerk um etwa 40 % gegenüber dem bisherigen Anbieter. Laut Albwerk gingen auch Menge und Kosten der Ausgleichsenergie zurück.

ZfK, 2024

28 %

niedrigere Ausgleichsenergiekosten bei einem Industrieunternehmen

Eine Prognose mit einem neuronalen Netz für den Folgetag sparte einem großen italienischen Industrieunternehmen etwa 28 % seiner Ausgleichsenergiekosten gegenüber der vorherigen Methode.

Salvatori et al., 2019

2,4 %

durchschnittlicher Day-Ahead-Fehler für den deutschen Gesamtbedarf, vorher 4,3 %

Beim deutschen Gesamtstrombedarf lag das beste Transfer-Learning-Netz der Studie im Schnitt 2,4 % daneben. Eine einfache Prognose, die die Vorwoche wiederholt, lag 4,3 % daneben. Ein einzelner Standort ist schwerer zu prognostizieren als ein ganzes Land.

Tzortzis et al., 2023

Diese Zahlen stammen aus Studien und Testberichten zu Prognosen mit maschinellem Lernen, nicht aus sktime-Projekten. Die Ergebnisse hängen von Ihren Daten ab und davon, wie gut Ihre heutige Prognose schon ist. In einem ersten Gespräch klären wir, was für Ihr Unternehmen realistisch ist.

sktime ist Open Source: keine Lizenzkosten pro Nutzer oder Standort.

Ihre Zahlen

Was könnte das für Ihr Unternehmen wert sein?

Eine grobe Überschlagsrechnung. Geben Sie Ihren jährlichen Stromverbrauch ein und was Sie eine Fehlprognose pro Megawattstunde kostet, und sehen Sie eine ungefähre Spanne in Euro. Der Rest sind unsere Annahmen, gestützt auf öffentliche Studien.

Ihr Unternehmen

Bewegen Sie die Regler, um Ihr mögliches Einsparpotenzial zu sehen.

Grob geschätzte jährliche Einsparung

–/ Jahr

– Ihrer Stromrechnung bei 89 €/MWh

VorsichtigErwartetOptimistisch
––
Energie, die eine einfache Prognose falsch einschätzt
–
Kosten dieser Fehler
–
Der Teil Ihrer Stromrechnung, den bessere Prognosen senken können, wenn Sie von einer einfachen Prognose ausgehen.

Nicht enthalten: niedrigere Leistungspreise, geringeres Risiko und die Kosten für Einrichtung und Betreuung. Nach einem ersten Gespräch nennen wir Ihnen einen Festpreis für ein Testprojekt.

So rechnen wir

Drei Schritte. Verbrauch und Preisabstand kommen von Ihnen. Die Prozentwerte sind feste Annahmen, gestützt auf die Quellen unten.

1. Energie, die eine einfache Prognose falsch einschätzt

Jahresverbrauch × 4 % Fehler einer einfachen Prognose

4 % ist der durchschnittliche Day-Ahead-Fehler einer einfachen Prognose, die die Vorwoche wiederholt, für ganz Deutschland. Ein einzelner Standort oder ein kleines Portfolio ist schwerer zu prognostizieren, der Fehler läge dort also höher. Haben Sie schon eine gute Prognose, ist Ihr heutiger Fehler niedriger und damit auch die Einsparung. Bei 500 GWh sind 4 % genau 20 GWh im Jahr, die Sie kurzfristig kaufen oder verkaufen.

2. Was Sie das kostet

von einer einfachen Prognose falsch eingeschätzte Energie × Ihre Mehrkosten pro MWh

Die Mehrkosten sind das, was Sie zusätzlich zum Day-Ahead-Preis zahlen, wenn Sie einen Fehler kurzfristig ausgleichen. Sie hängen von Ihrem Markt und Vertrag ab, deshalb stellen Sie sie selbst ein. Zur Veranschaulichung starten wir bei 15 €/MWh. Zum Vergleich: Der deutsche Day-Ahead-Preis lag 2025 im Schnitt bei 89 €/MWh.

3. Was bessere Prognosen sparen

Kosten der Fehler × 25 bis 40 % weniger

Beim Netzbetreiber Albwerk sanken die Prognosefehler gegenüber dem bisherigen Anbieter um etwa 40 %. Die Kosten sinken nicht eins zu eins mit dem Fehler. Ein Industrieunternehmen in Italien sparte etwa 28 % seiner Ausgleichsenergiekosten. Wir rechnen mit 25 % (vorsichtig, unsere eigene Annahme) bis 40 % (optimistisch).

Jährliche Einsparung = Schritt 3. Der erwartete Wert ist der Mittelwert aus vorsichtigem und optimistischem Fall.

Vereinfachungen: Fehler in beide Richtungen werden gleich behandelt, jede Megawattstunde Fehler kostet gleich viel, und die Fehlerkosten sinken um den Prozentsatz, den wir in Schritt 3 ansetzen.

Das ist eine Veranschaulichung, und wir versprechen diese Ergebnisse nicht. Die Reduktionsraten stützen sich auf Berichte über andere Unternehmen, nicht auf sktime-Projekte. Als Ausgangspunkt dient eine einfache Prognose, daher fällt die Einsparung kleiner aus, wenn Ihre heutige Prognose schon gut ist. Die Mehrkosten einer Fehlprognose schwanken stark zwischen Märkten und Verträgen. Im Gespräch besprechen wir, welche Möglichkeiten es für Ihren eigenen Anwendungsfall gibt.

Bevor Sie fragen

Was die Chefetage in der Energiebranche zuerst fragt.

Wir setzen noch keine KI ein. Ist das zu früh für uns?
Nein. Lastprognosen eignen sich gut als erstes KI-Projekt, weil Sie das Ergebnis direkt an Ihrem Prognosefehler und Ihren Ausgleichsenergiekosten messen können. Ein Pilotprojekt mit einem Ausschnitt Ihrer Daten zeigt die Wirkung, bevor Sie es im ganzen Unternehmen einführen.
Wir bekommen schon eine Prognose von unserem Anbieter. Warum wechseln?
Fragen Sie nach, wie genau sie ist und woran Sie das erkennen. In einem Pilotprojekt lassen wir sktime gegen Ihre heutige Prognose auf Ihrer eigenen Historie antreten, damit der Vergleich fair ist und die Zahlen Ihnen gehören. Außerdem erhalten Sie für jede Stunde eine wahrscheinliche Spanne statt nur einer Zahl.
Sind unsere Daten gut genug?
Meistens ja. Für den Start reichen Zählerdaten pro Stunde oder Viertelstunde aus den letzten ein bis drei Jahren. Wetter, Feiertage und Produktionspläne verbessern die Prognose und lassen sich später ergänzen. In frühen Pilotprojekten kann Datenaufbereitung und -bereinigung nötig sein. Wir sorgen dafür, dass sich die Ergebnisse wiederverwenden lassen, und verbessern im besten Fall Datenqualität und Data Governance im ganzen Unternehmen.
Bleiben unsere Daten bei uns, und passt das zu unseren Systemen?
sktime ist dafür gedacht, auf Ihren eigenen Servern oder in Ihrer Cloud zu laufen, Ihre Zählerdaten müssen das Unternehmen also nicht verlassen. Die Prognosen gehen als Datei oder über eine Schnittstelle an Ihr Handels- oder Fahrplansystem. Weil sktime Open Source ist und von einer breiten Community entwickelt wird, können Sie jederzeit prüfen, was es tut, und sind nicht an einen einzelnen Anbieter gebunden. Das Kern-Framework steht dauerhaft unter einer permissiven Lizenz, ohne Lizenzgebühren und ohne Abo-Pflicht.
Haben wir die Kontrolle über die Software in unserem System?
Ja. Das Kern-Framework ist Open Source und dauerhaft permissiv lizenziert, abgesichert durch die gemeinnützige GC.OS. Individuell für Sie entwickelter Code läuft nicht auf proprietären Systemen anderswo, und Sie werden auch sonst nicht davon ausgesperrt. Welches Wartungsmodell Sie wählen, besprechen wir vorab mit Ihnen: Entweder übergeben wir den Code vollständig an Ihr Team, oder Sie bezahlen für die laufende Wartung.
Mit wem schließen wir den Vertrag, und was passiert, wenn ein Entwickler geht?
Je nach Art des Projekts ist Ihr Vertragspartner das German Center for Open Source AI (gemeinnützig) oder die sktime Enterprise Solutions GmbH in Ulm, die Dienstleistungen und Software rund um sktime anbietet. Für die Betreuung nach der Einrichtung bieten wir Service-Level-Agreements (SLA) an. Durch die gemeinnützige Struktur ist die Wartung der Framework-Ebene langfristig gesichert. Ein SLA gibt Ihnen eine rechtlich durchsetzbare Garantie, dass immer genug Entwickler bereitstehen, um Ihre Infrastruktur mitzuwarten, auch wenn jemand ausscheidet.Das Team kennenlernen
Müssen wir dafür neue Leute einstellen?
Nein. Wir setzen aber auf die Souveränität unserer Kunden. Dazu gehört, Sie beim Aufbau eines kompetenten Teams zu unterstützen, statt Sie in endlose Beratungsverträge zu binden. Unsere Arbeit begleiten meist Schulungen für Ihre internen Teams, etwa zu KI, Prognosen oder Python, damit Sie das System bald selbst betreiben können. Auf Wunsch übernehmen wir die meisten Anfragen auch mit unseren eigenen Mitarbeitenden, Forward Deployed Engineers oder Freelancern. Ihr Team wird dann kaum belastet, und Ihre Analysten müssen nicht programmieren.
Was kostet das?
Das Kern-Framework von sktime ist kostenlos, ohne Lizenzgebühren pro Nutzer oder Standort, weder jetzt noch später, und wird von einer gemeinnützigen Organisation getragen. Sie zahlen für Einrichtung und Betreuung, die Sie beauftragen. Pilotprojekte haben einen Festpreis, der vorab feststeht. Größere Projekte haben klar definierte Ergebnisse, und den Preis schätzen wir in einer Klärungsphase vor dem Start und deckeln ihn. Individuelle Software oder Modelle, die wir für Sie warten, können Kosten über ein SLA oder eine Lizenz verursachen. Vertrags- und Abrechnungsmodell besprechen wir immer vorab mit Ihnen.

So starten wir

In drei Schritten zu Prognosen, denen Sie vertrauen.

  1. 01

    Erstgespräch und Klärung

    Wir sehen uns Ihre Daten an und klären, wo Prognosefehler Sie heute am meisten kosten. Daraus ergeben sich Umfang und Festpreis für das Pilotprojekt.

  2. 02

    Pilot mit Ihren Daten

    In zwei bis sechs Monaten bauen wir ein erstes Prognosesystem auf Ihren eigenen Lastdaten und vergleichen es mit Ihrer heutigen Prognose. Sie erhalten belastbare Vergleichstests, den vollständigen Code und einen Bericht. Auf dieser Grundlage entscheiden Sie, wie es weitergeht.

  3. 03

    Einsatz im Tagesgeschäft

    Die Prognosen fließen in Ihren täglichen Einkauf und Ihre Fahrplanung ein. Mit einem Servicevertrag wartet sktime Enterprise Solutions das System und bleibt Ihr Ansprechpartner, wenn Fragen aufkommen.

Ihr erster Schritt

Schauen wir gemeinsam auf Ihre Zahlen.

sktime ist kostenlos und Open Source. In einem kostenlosen 60-Minuten-Gespräch sehen sich die Menschen hinter sktime an, wie Sie heute Strom einkaufen und Last planen und was bessere Prognosen für Ihr Unternehmen wert sein könnten.

sktime wird über eine Million Mal pro Monat heruntergeladen und von mehr als 500 Mitwirkenden weltweit entwickelt. Jetzt richtet das Kernteam es für Sie ein.

Kostenloses 60-Minuten-Gespräch buchen

Unverbindlich, ohne Verkaufsdruck.

Was im Gespräch passiert

  1. 01

    Ihre Situation

    Wie Sie heute Strom einkaufen und Last planen und wo Prognosefehler Sie am meisten kosten.

  2. 02

    Ihre Daten

    Was Sie schon haben und was ein erster Prognosedurchlauf braucht.

  3. 03

    Ihre Zahlen

    Eine erste, grobe Schätzung, was es wert sein könnte, und wie ein Pilotprojekt aussehen würde.